Die Helmtauchausrüstung
Die Entwicklung der Helmtauchgeräte kann man bis Anfang 1800
zurück verfolgen. Wir werden einige ausgewählte Helmtauchgeräte
etwas näher vorstellen. Hierbei haben die Drägerwerke
Lübeck eine besondere Rolle.
Das erste Drägergerät erschien Anfang 1912. Die Modelle
DM 20 und DM 40.
Es handelt sich um schlauchlose Helmtauchgeräte mit einem
geschlossenen Atemgerät für Tauchtiefen von 20 bis 40
Meter. Ab 1922 wurden schlauchver-
sorgte Helmtauchgeräte produziert. Ende der 70-ziger kamen
das DM 200 und weiter das DM 220/2 auf den Markt und finden heute
noch Einsatz bei der Marine bzw. der schweren Taucherei. Wir werden
etwas in die Geschichte der DDR gehen, insbesondere das Helmtauchgerät
MEDI von Medizintechnik Leipzig etwas näher betrachten. Es
wurde nach gleicher Bauart wie Dräger gebaut, hat einige
besondere technische Veränderungen am Brustgewicht und Taucherhelm,
ein spitzes und breites Schulterstück und vergitterte Helmfenster.
Dieses Gerät wurde bei der NVA, der Volksmarine und im gewerblichen
Bereich eingesetzt.
Dann werden wir das russische Helmtauchgerät unter die Lupe
nehmen.